Gartenwelt verbindet Sachsen-Anhalt und Niederösterreich

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Gartenwelt verbindet Sachsen-Anhalt und Niederösterreich.
Anlässlich des Besuches einer Delegation aus Österreich im Dessau-Wörlitzer Gartenreich wird am 12. Juli 2018 ein neues Kapitel der Zusammenarbeit zwischen Sachsen-Anhalt und Niederösterreich aufgeschlagen.

(prehoga) Gartenwelt verbindet Sachsen-Anhalt und Niederösterreich.

Sowohl in Sachsen-Anhalt als auch in Niederösterreich können die Menschen eine ungemein facettenreiche Gartenwelt genießen. Von prunkvollen Barockgärten über imposante Landschaftsparks oder auch altehrwürdige Stiftsgärten und traditionell gestaltete Bauerngärten finden Gartenliebhaberinnen und Gartenliebhaber aus aller Welt eine Vielfalt an blühenden Ausflugszielen und Erholungsräumen.

Anlässlich des Besuches einer Delegation aus Österreich im Dessau-Wörlitzer Gartenreich wird am 12. Juli 2018 ein neues Kapitel der Zusammenarbeit zwischen Sachsen-Anhalt und Niederösterreich aufgeschlagen. Ziel ist die Ausweitung ökologisch bewirtschafteter Grünräume in Europa und die Entwicklung einer gemeinsamen Marketingstrategie im Gartentourismus.

Die österreichische Gartendelegation hat der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz zudem eine Eiche geschenkt, die im Herbst 2018 im Wörlitzer Park gepflanzt wird. Eichen prägen das Gartenreich und die Welterbestätte Dessau-Wörlitz – seine Landschaftsgärten sowie die Hartholzauen an Elbe und Mulde. Sie gehören zum Gehölzbestand der historischen Kulturlandschaft. Die schweren Stürme von Juni 2017 bis Januar 2018 haben zu entscheidenden Verlusten an Eichenbeständen in den Gärten geführt, so auch im Wörlitzer Schlosspark.

„Sowohl in Sachsen-Anhalt als auch in Niederösterreich befindet sich eine Vielfalt von Gärten. Nicht zuletzt durch das Engagement des Netzwerkes der ‚Gartenträume‘ Sachsen-Anhalts und des Vereins ‚Die Gärten Niederösterreichs‘ sind unsere Gartenanlagen weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte und beliebte Tourismusziele, denn sie haben die Grundlage für erfolgreichen Gartentourismus in Sachsen-Anhalt und Niederösterreich geschaffen. Durch die Förderung der Vernetzung bis hin zu einer gemeinsamen Vermarktung, können wir das Potential unserer Gartenanlagen weiter touristisch erschließen, den Wert unserer Gartenkultur steigern und den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern die Schönheit der Gärten Sachsen-Anhalts und Niederösterreichs noch intensiver vermitteln“, so Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt.

Ob die Selbstversorgung mit Obst und Gemüse, der Anbau von Heilpflanzen, die Schaffung von Erholungsraum – eines haben alle Gärten gemeinsam: Sie bereichern uns, sei es mit der Ernte von Früchten, Kräutern und Gemüse, ästhetischen Freuden oder beidem. Und Gärten kommt heutzutage noch eine ganz besondere Bedeutung zu: Sie sind Refugien für heimische Pflanzen und Tiere und zugleich Wohlfühlort und Entspannungsoase für uns Menschen. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz und zur Biodiversität, wenn wir sie naturnah gestalten und pflegen und der Natur im Garten Raum lassen.

„Das Engagement bezüglich der Fokussierung auf eine europaweit ökologische Garten- und Grünraumgestaltung sowie das große Interesse an den Inhalten von ‚Natur im Garten‘ auf internationaler Ebene zeigen die Aktualität und Wichtigkeit des Naturgartenthemas auf. Beim Austausch zwischen den Kooperationspartnern Sachsen-Anhalt und Niederösterreich profitieren beide Seiten vom Wissensaustausch über naturnahe Garten- und Grünraumbewirtschaftung. Mit der Aktion ‚Natur im Garten“ bei der gARTenakademie Sachsen-Anhalt verbindet die beiden Länder Niederösterreich und Sachsen-Anhalt ein starkes Band“, zeigt sich die niederösterreichische Delegation mit Landtagspräsidenten Karl Wilfing, Landesrat Martin Eichtinger und dem Präsidenten der „European Garden Association – Natur im Garten International“ und Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka erfreut.

Staatskanzlei und Ministerium für Kultur
des Landes Sachsen-Anhalt
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E-Mail: Knut.Wachsmann@stk.sachsen-anhalt.de
Web: stk.sachsen-anhalt.de/staatskanzlei-und-ministerium-fuer-kultur

Quelle: Pressemitteilung der Staatskanzlei und des Ministeriums für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt vom 12. Juli 2018.
Bildquelle: pixabay.com